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Früher war es üblich, dass der Vater der Braut die Hochzeit seiner Tochter finanziert. Heutzutage gibt es andere Möglichkeiten und Herr Papa kann den Tag in vollen Zügen genießen.
Traditionell ist es Brauch, dass der Vater der Braut für die Kosten der Hochzeit aufkommt. In früheren Zeiten hatten die jungen Frauen kein eigenes Einkommen. Inzwischen hat sich viel geändert und viele Paare finden eine andere Form, ihre Hochzeit zu finanzieren. Der Brautvater soll also nicht nur da sein, um die Scheine zu zücken. Er darf seine ganz besondere Note bei der Heirat seiner Tochter einbringen. Bei der Wahl des Anzuges soll er sich mit dem Bräutigam abstimmen. Schließlich soll er glänzen, wenn er seine Tochter mit stolz geschwellter Brust vor den Traualtar geleitet und sie vertrauensvoll dem Bräutigam übergibt. Rührende Momente – ohne Worte. Bei der anschließenden Hochzeitsfeier wird der Vater eine Rede halten - noch einmal Revue passieren – die schönsten, traurigsten, lustigsten Augenblicke mit seiner Kleinen, die nun groß geworden ist. Nach dem Festmahl eröffnet das Brautpaar den unterhaltsamen Teil der Feier mit dem Hochzeitswalzer. Dann darf der Papa mit seiner Tochter das Tanzbein schwingen. Es folgt ein flottes Tänzchen mit der Mutter des Bräutigams. Zwischendurch begleitet der Brautvater seine Frau durch den organisatorischen Ablauf, denn auch der ist ein wahrlich glattes Parkett.